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Bureaucracy in the uk = anal

Ich muss(te) einmal Dampf ablassen. 

 

Ich für meinen Teil bin schon unendlichst froh, sobald ich weg bin ihr. Alle bürokratischen Dinge inklusive Gas/Strom-Firma sind sowas von "anal" hier, dass ich mich täglich grün und blau ärgern könnte. Ich habe nämlich versucht Council Tax Benefit (~Gemeindesteuer-Beihilfe~) zu bekommen. Die meinen aber, dass ich vom Mitte August bis Anfang Dezember nicht als "habitually resident" (ständige wohnhaft oder so) gelte. Als ich plötzlich einen Job habe (und daher zuviel geld verdiene um mich für die Beihilfe zu qualifizieren) wäre ich "habitually resident", owa da hamma zu viel geld am konto. HALLO? Das schreit doch zum Himmel. Und die Council Tax ist nicht wenig. Da ich mit Studenten zusammen wohne darf ich den gesamten Betrag minus ein Viertel zahlen. Pah! Von den Umständen ein Bankkonto zu eröffnen möchte ich gar nicht anfangen und denkt nicht daran als Ausländer einen Mobiltelefonvertrag zu bekommen. Die britische Regierung hat soviel Ängste, ich hoffe nur, dass sich das nicht irgendwann auf das restliche Europa ausbreitet.

 

Zur Info: to be anal 

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England ist nicht das Land, in dem ich für immer leben will

Bericht Nr. 1:

NHS accused of 17,000 unnecessary deaths

Sarah Boseley, health editor
The Guardian, Friday January 18 2008

More than 17,000 people receiving treatment in the UK have died unnecessarily because of the inadequacies of the NHS, it is claimed today.

The figure, in a paper published by the Taxpayers' Alliance, is calculated using data given to the World Health Organisation. It compares the number of people who died prematurely, even though their illness was treatable, in five European countries.

The NHS performs worse on this measure of "mortality amenable to healthcare" than Spain, France, the Netherlands and Germany. If it had achieved the average of those four, 17,157 fewer deaths would have occurred in 2004, the most recent year for which the data is available, says the alliance.

That is more than five times the death toll from road accidents, says the alliance, which claims that the extra money for the NHS from the Labour government has been wasted. Mortality rates have improved, but only at the same rate as under Margaret Thatcher and John Major.

"Thousands of people are dying every year thanks to Britain's health service not delivering the standards people expect and receive in other European countries," said Matthew Sinclair, a policy analyst at the alliance and author of the report.

"Billions of pounds have been thrown at the NHS but the additional spending has made no discernible difference to the long-term pattern of falling mortality ... we need to learn lessons from European countries with healthcare systems that don't suffer from political management, monopolistic provision and centralisation."

However, the King's Fund, an independent health thinktank, said that while the basic methodological approach of the study seemed to be valid, the conclusions were not placed in context. An extra 17,000 deaths might seem high, but that figure needed to be set against annual mortality, which was between 750,000 and one million deaths every year. The countries with which the UK was being compared spent more of their GDP on healthcare.

The health minister Ben Bradshaw said: "Mortality rates have been falling steadily and the UK has been narrowing the gap with the best continental EU performers.

"As the rightwing Taxpayers' Alliance admits, the figures on which they base their dubious claims are more than three years out of date."

Quelle: Guardian Unlimited


Berich Nr. 2:

Erneut Datenpannen in Großbritannien: Angaben von 600.000 Bürgern verloren
Laptop eines Marine-Offiziers mit Daten von Rekruten gestohlen - Kurz danach Laptop mit sensiblen Bürger-Daten in Flughafennähe aufgetaucht

Eine neue Datenpanne bringt die britische Regierung weiter in Bedrängnis. Wie das Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte, wurde in der vergangenen Woche der Laptop eines Marine-Offiziers mit persönlichen Angaben von bis zu 600.000 Rekruten und Bewerbern der Streitkräfte gestohlen. Die gespeicherten Daten reichten in einigen Fällen von Ausweis- und Führerschein-Details über Versicherungsnummern bis hin zu Angaben zur Familie sowie Name und Adresse von Ärzten der betroffenen Personen. Der Diebstahl habe sich am 9. Januar in Birmingham ereignet, sei aber aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekanntgegeben worden, erklärte die Polizei.
Ein Unglück nach dem anderen

Es ist bereits die vierte große Datenpanne in drei Monaten. Im November verlor die britische Steuerbehörde gespeicherte Angaben von Kindergeldempfängern. Insgesamt gingen CDs mit Daten von 25 Millionen Bürgern verloren. Eine Woche später gingen den Behörden die Daten von drei Millionen Fahrschülern abhanden. Im Dezember gingen Patienten-Aufzeichnungen im Gesundheitswesen verloren. Unter anderem die Datenpannen und die schwache Wirtschaftsentwicklung haben Premierminister Gordon Brown und seine Labour-Partei in der Wählergunst auf ein Umfrage-Tief sinken lassen.

Ein Unglück kommt selten allein

Nur kurz nach dem Bekanntwerden einer erneuten Datenpanne in Großbritannien hat ein Autofahrer auf einer Straße Hunderte von Dokumenten mit persönlichen Informationen britischer Bürger gefunden. Die Papiere, die nahe des Flughafens Exeter in der südwestenglischen Grafschaft Devon entdeckt wurden, enthielten unter anderem Pensions- und Arbeitsinformationen, Bankauszüge und Passkopien, wie die Nachrichtenagentur PA am Samstag berichtete. Der Autofahrer sagte, er habe bereits zum zweiten Mal an diesem Ort solche Papiere gefunden. Die zuständige Behörde kündigte sofortige Ermittlungen an. (APA/dpa)

Quelle: derstandard.at
 

Und außerdem dauert es in England nicht nur lange über Beamtenwege etwas zu bekommen, so wie in Österreich, nein man muss ihnen erst sagen, dass sie an deinem Fall zu arbeiten beginnen sollen, nachdem man sämtliche Anträge, Formulare etc. eingebracht hat. 

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